Bloggen unter Chrome OS: Englische Texte sprachlich optimieren

Einleitung

Betreibst du einen fremdsprachigen Blog, z.B. auf Englisch, kann es nützlich sein, deine Posts mit einem Tool bei der Eingabe auf Rechtschreibfehler und korrekte Grammatik prüfen lassen. Vor allem, wenn du dich in deiner Entwicklung, so wie ich, nicht auf dem höchsten Sprachlevel befindest 😉

In diesem Post möchte ich dir ein paar Tools dafür vorstellen, die ich bereits etwas länger beim Bloggen unter Chrome OS begeistert nutze oder mal genutzt habe und ich dir empfehlen kann!

Die Rechtschreibprüfung von Google Chrome

Nutzt du den Chrome-Browser, um darin deine Posts zu schreiben, kannst du die integrierte Rechtschreibprüfung aktivieren:

Die Einstellungen von Google Chrome unter Chrome OS aufrufen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Diese ist kostenlos und ist auch für englischsprachige Texte geeignet:

Die einfache Rechtschreibprüfung von Google Chrome für das Bloggen unter Chrome OS aktivieren
Bild: eigener Screenshot des Autors

Standardmäßig ist die „Einfache Rechtschreibprüfung“ aktiviert:

Die einfache Rechtschreibprüfung des Chrome beim Bloggen unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Wie oben im ersten Screenshot zu sehen, kannst du darüber hinaus eine „Erweiterte Rechtschreibprüfung“ aktivieren. Machst du das, wirst du von Google darauf hingewiesen, dass deine Eingaben dann an Google geschickt werden, um diese Funktion zu Verfügung zu stellen:

Die erweiterte Rechtschreibprüfung von Google Chrome für das Bloggen unter Chrome OS aktivieren
Bild: eigener Screenshot des Autors

Ich habe beides getestet. Vor allem die erweiterte Rechtschreibprüfung ist exzellent und kostet nichts.

Möchtest du dich jedoch nicht darauf einlassen, dass deine Eingaben an Google geschickt werden? Oder aber suchst du ein Tool, das auch ohne Internetverbindung funktioniert? Auch das ist mit dem folgenden Tool unter Chrome OS möglich!

Google Docs Rechtschreibprüfung

Eine kostenlose Alternative dazu ist Google Docs. Als Web-Anwendung, aber auch offline, als Android-App.

So kannst du am Flughafen damit weiter machen, einen Post zu schreiben, auch wenn das WLAN überlastet ist:

Die Rechtschreibprüfung der Google Docs-App für das Bloggen unter Chrome OS aktivieren
Bild: eigener Screenshot des Autors

Die App bringt eine ziemlich gute Rechtschreibprüfung mit:

Die Rechtschreibprüfung der Google Docs-App beim Bloggen unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Die Rechtschreibprüfung von Microsoft Word

Hast du ein Microsoft 365 Abo? Dann kannst du auch Word als Web-Anwendung, oder so wie Google Docs, offline, als Android-App nutzen.

So kannst du einen Post ohne Internetverbindung mit Word vorbereiten:

Die Word-App zum Bloggen unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Markierst du nun den Text als Englisch, wird dir initial angeboten, dass Word die englische Rechtschreibung herunterlädt, um eine Prüfung durchführen zu können:

Die englische Rechtschreibprüfung für das Bloggen in der Word-App unter Chrome OS herunterladen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Ist dies geschehen, werden Sprachfehler in deinem Dokument markiert:

Die englische Rechtschreibprüfung der Word-App beim Bloggen unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Die Rechtschreibprüfung von Grammarly

Überblick

Meine Posts schreibe ich gerne direkt in WordPress, also über den Chrome Browser. Für diesen gibt es Erweiterungen, die eine mächtige Rechtschreibprüfung mit sich bringen.

Als ich mich mit den Grundlagen zum Bloggen beschäftigt habe, bin ich in Foren und auf Reddit immer wieder Grammarly aufmerksam geworden. Auch native Speaker haben es immer wieder empfohlen. Da habe ich mir gedacht, dass muss dann einfach etwas taugen! 🙂

Die kostenlose, uneingeschränkte Version enthält nur eine einfache Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Das klingt ja erst einmal nicht so spannend. 😉

Die Premium-Versionen („Work,“ „Personal,“ „Academic„) überprüfen jedoch auch die Lesbarkeit deines Textes, schlagen dir ein besseres Vokabular für die jeweilige Textpassage vor, überprüfen, ob der Stil zum Genre passt und ob es sich bei dem Text um ein Plagiat handelt. Das sind mächtige Funktionen, die jedoch eine ganze Stange Geld kosten. Momentan liegt der Preis für ein Jahresabo für „Personal“ bei 139,95 $, also monatlich bei 11,66 $. Legst du dich nur auf ein Monatsabo fest, wären es gar 29,95 $.

Die Nutzung

Hast du die Erweiterung von Grammarly in Google Chrome installiert und dich mit deinem Premium-Konto angemeldet, legt die Erweiterung auch schon los. Hier wieder die gleiche Textpassage:

Die englische Rechtschreibprüfung von Grammarly beim Bloggen in Chrome  unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Klickst du nun auf das rote Symbol rechts unten, zeigt sich ein spezieller Dialog von Grammarly, der dich dabei unterstützt sprachliche Ungenauigkeiten zu optimieren:

Die englische Rechtschreibprüfung von Grammarly beim Bloggen in Chrome  unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Wie du dort sehen kannst, schimpft Grammarly hier im Gegensatz zu den bisher erwähnten Tools auch über ein Problem mit dem ersten Satz.

Ich nutze Grammarly Premium seit mehreren Monaten und kann es nur empfehlen! Teste es mal! 🙂

Die Rechtschreibprüfung des LanguageTool

Das sogenannte LanguageTool ist Grammarly recht ähnlich, da die Nutzerschnittstelle diesem nachempfunden ist:

Die englische Rechtschreibprüfung des LanguageTool beim Bloggen in Chrome  unter Chrome OS nutzen
Bild: eigener Screenshot des Autors

Es bietet dir neben Englisch einige Sprachen, wie z.B. auch Deutsch an. Darauf komme ich in einem anderen Post noch einmal zu sprechen.

Mir gefällt das LanguageTool gut, ich jedoch finde die Ergebnisse bei Grammarly etwas besser. Das kannst du ja daran erkennen, dass es beim ersten Satz des Beispieltextes im Gegensatz zu Grammarly ruhig bleibt.

Fazit

Es gibt einige Möglichkeiten die Sprachqualität deiner Texte unter Chrome OS zu prüfen! 😉

Die Ergebnisse sind noch nicht perfekt, was man auch an meinen Posts sieht. :p (Blog-Übersicht) Die Technologien entwickeln sich jedoch immer weiter. Ich finde es sehr beeindruckend, was auf diese Weise bereits alles möglich ist.

Schau dir meine vorgestellten Tools an und prüfe, ob dir die Nutzung und die Ergebnisse gefallen. Dann kannst du dich für eins entscheiden oder so wie ich, mehrere Tools gleichzeitig zu nutzen.

Vermisst du ein Tool in dieser Auflistung? Das Tool überhaupt, dass du täglich nutzt? Dann rein damit in die Kommentare! 🙂

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