Dein Biorhythmus und die Erstellung von Inhalten als Hobby neben dem Job

Einleitung

Tja, manche Leute fragen sich, wie man neben einen Vollzeit-Job als Angestellter einem solch zeitaufwendigen Hobby wie die digitale Erstellung von Inhalten nachgehen kann. Denn dies ist so ähnlich wie in einer nebenberuflichen Selbstständigkeit, nur halt ohne Gewinnabsicht.

Wie man dies erfolgreich machen kann, erfährst du in diesem Post!

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Bild: pixabay

Der normale Job

Ich werde hier keine Details über mein Angestelltenverhältnis nennen. Ich kann jedoch bestätigen, dass ich keine feste 35 Stundenwoche oder etwas in der Art habe. Es sind eher ein paar mehr Stunden. Weiterhin bin ich oft auf Dienstreisen in- und teilweise auch außerhalb Deutschlands unterwegs.

Vor diesem Hintergrund war ich beginnend im Oktober 2018 vor die Frage gestellt, wie ich denn meine private Zeit einteilen soll, um meine Inhalte wie z.B. Blogs nebenberuflich zu erstellen. Das hängt neben der Arbeitszeit und den Dienstreisen natürlich auch vom Biorhythmus ab! Bist du ein Elternteil, kommt darüber hinaus noch der Faktor Familie hinzu! Dazu kann ich hier nichts einbringen, da ich ledig bin und daher sehr frei über meine privaten Lebensinhalte bestimmen kann.

Lerche oder Eule?

Ich habe über die Jahre gemerkt, dass ich eher vom Typ „Lerche“ bin, also Frühaufsteher. Ich habe kein Problem damit, um ca. 4 Uhr aufzustehen und ohne Kaffee, Energydrinks, usw. bis 21 Uhr fit zu sein. Das möchte ich jedoch nicht nur an den Faktoren ausgeschlafen und wach zu sein fest machen, sondern an der Konzentrationsfähigkeit, also effizient an einem Thema arbeiten zu können.

Daher könnte man hier einfach behaupten wollen: Bist du vom Typ „Lerche“ , dann steh halt etwas früher auf und erstelle deine Inhalte noch vor dem eigentlichen Hauptjob. Bist du vom Typ „Eule“ dann lass mal abends 2 Stunden Netflix weg und beschäftige dich bis spät in die Nacht mit deinem Hobby oder Start-up! Aber so einfach ist das nicht! Denn wenn du einen Job hast, der dich sehr fordert, schaffst du dies oft nicht nach diesem Muster. Das ist bei mir der Fall. Ich habe so einen Job. Daher muss man z.B. als Frühaufsteher weitere Faktoren beachten, um morgens höchst konzentriert sein zu können.

Also schau dir einmal an, wie deine Arbeitszeiten so sind und deine Belastungen durch Aufgaben, Projekte und Abgabefristen usw. schwanken. Machst du gar keine Projektarbeit, kann es z.B. sein, dass du lange immer wiederkehrende Tätigkeiten durchführst und abends, obwohl du vom Typ „Eule“ bist, dennoch halb tot auf dem Sofa vor dem Fernseher einschläfst. Dann ist es eher nicht ratsam, sich dann noch mit der Erstellung von Inhalten oder gar dem eigenen Start-up zu beschäftigen.

Aller Anfang ist schwer, aber …

Versuche es zuerst einmal mit dem Standardprinzip: Bist du vom Typ „Lerche“, dann stehe etwas früher auf und erledige die Sachen vor der normalen Arbeit. Ich bspw. stehe täglich zwischen 03:45 und 4:30 Uhr auf (auch am Wochenende) und versuche dies, so regelmäßig wie möglich zu tun! Bist du eher vom Typ „Eule“, dann setze dich halt abends hin. Dann musst du dir dafür etwas Freiraum durch das Festlegen von Prioritäten schaffen.

Ziehe das Mal für ein paar Wochen durch und schau dir deine Ergebnisse an. Konntest du dich gut konzentrieren? Wie hoch ist deine Fehlerrate? Hattest du eine Blockade, die dich davon abhält weiter zu machen? Schaust du immer wieder auf dein Smartphone, anstatt fortzufahren? Oder bist du einfach zu müde und abgespannt, um dich zu konzentrieren? Dann passe diese Zeiten flexibel an!

Flexible Anpassungen

Schau dir mal den nächsten Tag oder gleich die ganze Woche an. Wo sind frei Lücken? Wo musst du dich (seelisch) etwas mehr auf den Arbeitstag vorbereiten? Was hast du abends für Termine? Musst du auf eine Dienstreise? Bist du erkältet oder gar sehr krank? Ist die Wäsche zu waschen oder was anderes im Haushalt zu erledigen?

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Lass dir diese Fragen durch den Kopf gehen und reagiere entsprechend da drauf. Nutze jegliche Lücken zur Entspannung, aber auch zum Arbeiten an deinem Hobby oder Start-up, wenn du dich fit genug fühlst! Lass die Zügel als „Lerche“ morgens etwas los, wenn du auf der Arbeit vor einer wichtigen Frist stehst! Steh in Ruhe auf. Trink langsam deinen Kaffee. Horche in dich hinein: Bist du heute in der Lage, dich auf deine geplanten Aktivitäten in der Freizeit zu konzentrieren? Wenn nicht, lass mal fünf gerade sein. Die Pflichten auf der Arbeit haben Priorität. Das ist kein Weltuntergang.

Hast du abends Termine, nimm diese wahr. Lass jedoch nicht den Schludrian herauskommen und nehme immer wieder Gelegenheiten wahr, nur um nicht weiter arbeiten zu müssen! Damit kommst du nicht voran und das Start-up ist zum Scheitern verurteilt! Ein gesunder Mix ist wie immer das Richtige! Ein bisschen Sport gehört auch dazu! Oder wenigstens mal ein Spaziergang! Jedoch muss die Tendenz klar in Richtung deiner Selbstständigkeit zeigen! Gewisse Opfer sind dafür einfach zu bringen. Bleibt nicht aus!

Musst du dich auf eine Dienstreise begeben, überlege dir wo Lücken sind, die du mit Tätigkeiten für dein Hobby oder Start-up ausfüllen kannst! Hast du sämtliche dringenden E-Mails aus deinem Angestelltenverhältnis beantwortet? Hast du deine Präsentation für morgen fertig? Dann entspann ein bisschen im Zug, Hotel oder in der City und setz dich dann ein bisschen mit deinem Laptop hin. Hör Entspannungsmusik. Trink einen Tee oder dein Feierabendbier dazu. Das geht, wenn man nur will!

Die Gesundheit

Bist du gesundheitlich angeschlagen, hast du deinem Arbeitgeber gegenüber die Pflicht, möglichst schnell wieder gesund zu werden! Die Doppelbelastung ist höher als die normale Belastung für deinen Körper. Also nimm eine kurze Auszeit. Erhole dich, bis du wieder voll angreifen kannst! Mach dich und deinen Körper nicht kaputt! Es bringt einfach nichts.

Musst du ein paar Dinge erledigen, versuche diese vorher mit einzuplanen. Nimm dir eine feste Zeit. Am besten zwischen zwei Konzentrationsphasen. Mach nach deiner normalen Arbeit Feierabend und bringe das Altglas weg. Geh einkaufen. Pack die Wäsche in die Waschmaschine. Schau noch die Nachrichten und ein YouTube-Video und setz dich dann wieder in dein Homeoffice! Durch dieses Prinzip kann man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen! Aktivitäts- und Entspannungsphasen im Wechsel.

Der wichtigste Faktor: die Disziplin

Sei diszipliniert und halte durch! Mache dabei immer wieder kleine Pausen! Schreibst du einen Blog-Post oder in deinem Buch weiter und du haust einen Rechtschreibfehler nach dem anderen heraus? Oder hast du eine Blockade? Dann beschäftige dich zeitweise mit etwas anderem, das nichts mit dem Start-up zu tun hat. Führe beispielsweise notwendige, aber unkomplizierte Routinetätigkeiten aus. Erstelle Recherchen und Notizen für dein nächstes YouTube-Video. All diese Dinge musst du auch erledigen.

Meine bisherigen Erfahrungen

Man sieht mit der Zeit Fortschritte an deinen Inhalten. Das spornt an! Auf einmal steht mehr Energie zur Verfügung, als du denkst! Es macht einfach Spaß! Du freust dich bereits auf den nächsten Morgen oder auf den Feierabend, um weiter machen zu können! Das macht es einfacher für dich, weiter am Ball zu bleiben.

Fazit

Versuch für dich dein Schema zu finden! Sei flexibel! Es kommt immer anders, als man denkt und darauf muss man entsprechend reagieren! Mach dich nicht kaputt und bleib dran. Dann wird’s schon!

Auf geht’s!

Viel Spaß und viel Glück mit deinem Hobby oder Start-up! 🙂

Marcel

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